• Beitrags-Kategorie:Vorsorge Stromausfall
  • Lesedauer:18 min Lesezeit
  • Beitrag veröffentlicht:28. September 2022
Das Titelbild vom Blogbeitrag "Grundausstattung Stromausfall" zeigt den Blick durch ein Fenster nach draußen. Es wird dunkel, der Himmel zieht sich dunkel zu, Regentropfen sind an der Fensterscheibe zu erkennen.
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Eine Vorsorge in guten Zeiten, ist deine Versicherung in schlechten Zeiten. Was gehört zu der Grundausstattung bei einem StromausfallDieser Artikel hebt die wichtigsten Dinge hervor und bietet dir einen kleinen Leitfaden.

1. Grundausstattung Stromausfall

1.1 Für wen ist die minimale Krisenvorsorge bei Stromausfall?

1.1.1 Wie anfangen?

Du fängst jetzt erst an dich mit Vorsorge-Themen zu beschäftigen und weißt bei Checklisten nicht wo du anfangen sollst? 

1.1.2 Begrenztes Budget

Vielleicht hast du kein großes Budget zur Verfügung und willst deshalb den größtmöglichen Nutzen mit der kleinsten Summe erreichen? Dir fehlt aber der Ansatz, welche minimale Krisenvorsorge bei Stromausfall du dir für kleines Geld zulegen solltest?

1.1.3 Sich auf die nötigste Stromausfall Vorsorge reduzieren

Du hast wenig Platz oder magst dieses ganze Prepper-Zeug nicht und willst dir nur das anschaffen, was für eine Stromausfall Vorsorge wirklich nötig ist?

1.1.4 Kleiner Leitfaden

Meine Checklisten sind deshalb so umfangreich weil sie versuchen 100% abzudecken. Die Top 9 sind sozusagen ein kleiner Leitfaden. Diese Punkte solltest du abhaken können.

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1.2 Die Top 9

Die nachfolgenden Punkte sind zwar nummeriert und die Wasserversorgung ist tatsächlich der wichtigste Punkt der Krisenvorsorge aber alle anderen sind nicht nach deren Wichtigkeit sortiert. Dies entscheidest du bitte selber entsprechend deinen Bedürfnissen. 

1.2.1 Top 1: Wasserversorgung

Obwohl es hier nicht nach der Reihenfolge geht, ist die Wasserversorgung zu Recht auf Platz 1 der Grundausstattung für einen Stromausfall. Ganz einfach weil ohne sauberes Trinkwasser kein Überleben möglich ist.

Deshalb solltest du einen Wasservorrat für mindestens zwei Wochen haben. Du kannst Wasserflaschen kaufen oder dir das Leitungswasser in Kanister* abfüllen. Pro Person solltest du mit zwei Litern pro Tag rechnen. Für zwei Wochen sind das 28 Liter. 

Der zweite Schritt im Rahmen der Wasserversorgung ist die Wasseraufbereitung. Sollte dein Wasservorrat zuneige gehen und du kannst kein Wasser mehr kaufen, musst du Wasser einem nahe gelegenen See oder Bach entnehmen. Mit Hilfe eines mobilen Wasserfilters und einem Mittel zur Wasserdesinfektion erhältst du jederzeit reines Wasser welches du bedenkenlos trinken kannst. 

1.2.2 Top 2: Vorrat

In einem Notfall musst du von deinen Vorräten zehren können. Je länger du dich selbst ernähren kannst, desto unabhängiger bist du. Deshalb rate ich dir dazu, haltbare Lebensmittel zu bevorraten, mit denen du dich mindestens 6 Monate über Wasser halten kannst. 

Immer wieder lese ich von Listen, in denen genaue Mengenangaben von bestimmten Langzeitlebensmitteln empfohlen werden. Das ist doch aber Geschmackssache und deshalb halte ich persönlich davon gar nichts. Möchtest du Nudeln bei Stromausfall kochen oder isst du fertig gegarte Kichererbsen aus der Büchse, gemischt mit Gemüse oder Fisch aus der Dose? Beschränkst du dich auf Knäckebrot, kaufst du dir Dosenbrot* oder backst du dir dein haltbares Brot im Glas selber? 

Deine Grundausstattung bei Stromausfall sollte aber nicht nur die eigene Versorgung mit Lebensmitteln abdecken. Es gehören ebenfalls dazu: 

1.2.3 Top 3: Wärme ohne Strom

Es könnte ein durchaus kalter Winter werden… Nun gibt es diverse Möglichkeiten zum Heizen ohne Strom. Nahezu alle setzen jedoch zwei Dinge voraus:

  • einen Brennstoff, dessen Verfügbarkeit auf Dauer nicht sicher ist (Gaskartuschen, -flaschen, Petroleum, Holz etc.)
  • die Bereitschaft oder den Mut mit einem Brennstoff zu hantieren.

Noch wichtiger als eine Möglichkeit zum stromlosen Heizen finde ich deshalb Wärmequellen ohne Strom. Wenn alle Stricke reißen, bist du sowieso auf diese angewiesen. Für eine optimale Vorbereitung solltest du Wärmequellen immer pro Person haben. In einem 2-Personen-Haushalt sollten beispielsweise zwei Wärmflaschen oder zwei Wolldecken vorhanden sein.

1.2.4 Top 4: Wasser stromlos erhitzen

Du isst die Ravioli kalt aus der Dose und deinen Esslöffel spülst du mit kaltem Wasser? Die Katzenwäsche am Morgen erledigst du ebenfalls mit kaltem Wasser? 

Vielleicht brauchst du aber eine Tasse heißen Tee, einen starken Kaffee am Morgen oder eine Wärmflasche, wenn es dir doch nicht so gut gehen sollte. Du solltest also eine Möglichkeit haben Wasser zu erhitzen. 

Hier reicht ein simpler Gaskocher* mit einem Vorrat an Gaskartuschen*. Heißes Wasser findet Anwendung beim Essen, Trinken, bei der Hygiene und der Gesunderhaltung und gehört deshalb zu der Grundausstattung für einen Stromausfall.

1.2.5 Top 5: Toilette bei Stromausfall

Auch wenn dich so schnell nichts aus der Bahn wirft und dir ein Stromausfall nicht auf den Darm schlagen wird; wenn der Strom nicht wiederkommt, funktioniert auch nicht die Toilettenspülung. Wohin also mit dem kleinen und großen Geschäft?

Das Thema Toilette wird meiner Meinung nach zu sehr vernachlässigt. Bei einem anhaltendem Stromausfall wird es nämlich zu einer Hygienefrage. 

Du kannst einen Müllbeutel in deine Toilettenschüssel oder eine (klappbare) Toilette hängen, knote sie nach deinem Toilettengang zu und entsorge den Müllbeutel. Sauber und gut. 

1.2.6 Top 6: Lichtquelle ohne Strom

Hier gibt es ein paar Denkansätze, die dir zum Verhängnis werden können. 

Du findest dich gut im Dunkeln zurecht? Licht gibt dir nicht nur Orientierung sondern dient auch dem Unfallschutz. Haushaltsunfälle passieren obwohl wir diese eine Tätigkeit schon hunderte Male vorher gemacht haben. Dazu kommt, dass wir beim Stromausfall keinen Notruf wählen können. Wir sind auf uns alleine gestellt – auch, wenn uns etwas passiert. 

Bei einem Stromausfall gehst du früh schlafen? Und was ist, wenn der Stromausfall Wochen andauert?

Hast du ausschließlich Lichtquellen, die per USB-Kabel aufgeladen werden können? Batteriebetriebene Geräte sind dann angesagt, sowie ein kleiner Vorrat der benötigten Batterien*.

1.2.7 Top 7: Dokumentenmappe

Ein Feuer könnte alle Dokumente vernichten. Musst du flüchten, musst du alles hinter dir lassen. 

Auf den ersten Blick hat dies nichts mit einer Grundausstattung für einen Stromausfall zu tun aber gerade bei Stromausfällen kommt es vermehrt zu Hausbränden.

Hast du dir alle wichtigen Dokumente in zweifacher Ausfertigung gesichert, bleibt dir im Notfall viel Frust und Rennerei erspart. 

Die zweifache Ausfertigung besteht aus einem Ringordner, der außer Haus aufbewahrt wird, und einer digitalen Kopie. Mit dem USB-Stick im Scheckkartenformat* hättest du deine Dokumentenmappe immer in deinem Portemonnaie bei dir. 

1.2.8 Top 8: das Geld auf dem Bankkonto

Dein Geld auf deinem Bankkonto gehört der Bank. Erst wenn du es physisch abhebst, gehört es dir. Natürlich musst du soviel Geld auf dem Konto lassen, dass du deine Lebenshaltungskosten begleichen kannst. 

Denke aber nicht, dass du jederzeit Geld vom Konto abheben kannst. Bei einem Stromausfall ist der Bankschalter geschlossen und der Geldautomat wird nicht im Betrieb sein. 

Irgendwann wird der Strom wieder da sein. Ob dein Guthaben noch in gleicher Höhe auf dem Konto sein wird, steht jedoch in den Sternen.

1.2.9 Top 9: Notgroschen

Wie zahlst du, wenn deine Karte nicht mehr funktioniert oder im Geschäft ein Internetausfall das Kassensystem außer Kraft setzt? Wie kannst du etwas käuflich erwerben, wenn du bei einem Stromausfall kein Geld mehr von deinem Bankkonto abheben kannst? Die Antwort: mit Bargeld.

Deshalb benötigst du einen Notgroschen. Wie groß ist deiner, das heißt, wie viel Bargeld legst du dir auf die Kante? 

Was denkst du über diese elf Punkte? Hast du diese schon umgesetzt? Ich denke, dass dies eine gute Grundausstattung bei Stromausfall ist. Oder habe ich deiner Meinung nach etwas vergessen?

Denk dran: Vorsorge schafft Sicherheit!

Deine Diana

Bildquelle: pexels/mohamed_hassan/pixabay

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